Hinterhaus QS 33


Das Raumwunder


Der Versuch ein Penthouse im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses zu bauen wurde vom zuständigen Bauamt abgelehnt.

Ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude, auf der Grundstückgrenze, im Innenhof der selben Liegenschaft bot jedoch eine alternative Möglichkeit, eine weitere Wohneinheit zuschaffen.

Der schon vorhandene Umbau des angrenzenden Gebäudeteils auf dem Nachbargrundstück erleichtert die Umnutzung als Wohnraum erheblich. Seitens des Denkmalschutzes gab es hier keine Einwände.

Der schon fertiggestellte Umbau des Nachbarn schafft jedoch auch die Vorraussetzungen für Ausdehnung, Bauhöhe und Dachneigung. 

Auf einer sehr schmalen Grundfläche von gerade mal 14 x 3,8 Metern entstand der Entwurf eines Einfamilienhauses das sich seine geringe Größe nicht anmerken lässt.

 

Trotz seiner Lage im Innenhof zwischen vierstöckigen Mehrfamilienhäusern bekommt das Grundstück viel Sonnen ab.

Große Fensterflächen zum Garten vermittelt den Eindruck eines freistehenden Hauses ohne den umliegenden Anrainern zu viele Einblicke zu gewähren.  

 

Küche, Esszimmer und Wohnbereich sind Teile des selben Raumes, der sich mit großen Schiebetüren zum Garten hin öffnet.
Durch eine Wandscheibe im hinteren Teil wird zusätzlich ein Arbeitsbereich vom übrigen Wohnraum separiert.

Der kleine, freistehende Küchenblock vereint alle Funktionen und teilt Küche und Essbereich, die sich zum Garten hin öffnen.
Ofen, Mikrowelle und Kühlschrank sind platzsparend in die Rückwand eingelassen und schieben sich unter die Treppe im Flur. 


Naturalistische Darstellung

Neben Materialien und Oberflächen entschieden viele kleine Details über den Realismus dieser Darstellung. Beispielsweise Fensterbänke, Regenrinnen, Gartengestaltung bis hin zum Unkraut und der naturgetreue Ausleuchtung der Szene.

lediglich auf Darstellung der Umgebung wurde verzichtet. An dieser Stelle sind Fotomontagen problemlos möglich.